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Ennigerloh
(dis). Die Hilferufe berührten selbst erfahrene Rettungskräfte. Bei der
Rettungsübung des Löschzugs Ennigerloh der Freiwilligen Feuerwehr und
des DRK-Ortsvereins Ennigerloh spielten die Unfallopfer ihre Rollen überzeugend.
Im Bereich der Elsastraße übten mehr als 80 Einsatzkräfte am
Samstagnachmittag die Unfallopferrettung nach einem vermeintlichen
Flugzeugabsturz.
Seit Februar hatten Udo Altenseuer, Karl-Heinz Kriegers (beide Löschzug
Ennigerloh), Oliver Schulte und Benny Hölzel (DRK) die Großübung
vorbereitet. Geübt werden sollte die Zusammenarbeit von Feuerwehr und
Rettungsdiensten bei einem Massenanfall von Verletzten, kurz MANV, wie es
in der Dienstsprache heißt.
Ein ausgeklügelter Einsatzplan gab den weiteren Ablauf nach einer Meldung
vor. „Die Übung sollte unter möglichst realistischen Bedingungen
erfolgen. Darum haben wir die „Realistische Unfalldarstellung“ (RUD)
des Kreisverbandes in die Übung mit einbezogen“, erklärte Schulte.
Detonationen und viel Rauch gehörten mit zum Szenario.
In der Übung erkundete die Einsatzgruppe „First Responder“ des
DRK-Ortsvereins Ennigerloh als erste Helfer den Unfallort. Deren
Funkmeldung gab der Leitstelle in Warendorf das Signal, ein gut ausgeklügeltes
Rettungssystem in Gang zu setzen.
Kurz nach der Alarmierung durch die Leitstelle rückte Ennigerlohs Löschzug
in voller Stärke aus. Die DRK-Rettungsdienste Ennigerloh, Beckum und
Oelde eilten zur Unfallstelle. Ebenso Notärzte aus den umliegenden
Krankenhäusern. Im Ernstfall wären es auch drei Rettungshubschrauber mit
weiteren Notärzten gewesen. Bei der Übung verzichtete man jedoch auf die
Helikopter. Mehr als 80 Rettungskräfte kamen zum Einsatz. Unter schwerem
Atemschutz bargen die Feuerwehrmänner die Verletzten aus dem Unglücksflugzeug,
die dann von den Rettungsdiensten versorgt wurden.
Die einzelnen Zahnräder der Rettungsmaschinerie griffen ineinander. In
kleinen Gruppen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt h eine
Nachbesprechung. Dabei wird der medizinische Part und der Feuerwehrpart
noch einmal kritisch beleuchtet. Alles in allem zog der
Gesamteinsatzleiter Ludger Brune am Ende der Übung eine positive Bilanz.
Bericht von Herrn Schomakers von der
Tageszeitung "Die Glocke"
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